Angeln im Duisburger Hafen

Hechtalarm in Duisburg

Hafenstadt
Duisport

Es war ende Dezember als wir uns zum angeln im Duisburger Hafen verabredeten. An der "Harbisch-Werft" angekommen nahmen wir den ersten Warmwasser-Einleiter unter Dauerbeschuss und konnten schon ziemlich früh die ersten Fische von unseren Gummis überzeugen. Nach etwa einer Stunde folgten dann nur noch vereinzelte Bisse und so beschlossen wir die Stelle zu wechseln. Nur ein paar Meter weiter auf der Brücke trafen wir "Stippangler" die sich bereits auf dem Heimweg befanden.

Die Friedfischfraktion hatte zuvor großzügig gefüttert und so begannen wir kurz darauf hochmotiviert das Hafenbecken nach gierigen Räubern abzusuchen die sich von den Kleinfischen Ihren Aufenthaltsort diktieren ließen. Die ersten 15 Minuten tat sich jedoch nichts. Ich wechselte von einem low-,auf einen Action Shad und loggte den 6" Salt-Shaker in der Shockfarbe Bubble-Gum in meinen Karabiner ein. Keine 4 Würfe später nahmen die Dinge ihren Lauf.

 

Weil die Bisse am Grund ausblieben, wir jedoch reichlich Kleinfisch an der Wasseroberfläche im Laternenschein der Hafenromantik beobachten konnten, leierte ich das Gummi nun eine Etage höher durch das Mittelwasser und wurde sofort dabei unterbrochen.

 

Weil ich den Wurf ziemlich nah an einem Boot platzierte, rechnete ich mit einem Hänger in einem Tau oder in einer Ankerkette. Im Hafen also nichts ungewöhnliches und soll schon mal vorkommen. Aber es kam anders...und ich begann die Rute aus der "Kurbelstellung" zu nehmen und sie leicht und gefühlvoll zu schlagen, einige "Hänger" lassen sich auf diese Weise lösen und die Verluste halten sich in Grenzen. Ein wildes zerren und reißen treibt den Haken nur noch weiter in das Hindernis und besiegelt das Schicksal eines jeden Köders endgültig. Als ich also die sanften Schläge in die Rutenspitze projizierte begann der Hänger jedoch langsam fahrt aufzunehmen und sich gegen meine Taktik der Köderrettung zur Wehr zu setzen.

Also sei  es  uns verzieh´n  und erfreu´n wir uns der Erkenntnis und Existenz solcher Exemplare im größten Binnenhafen Europas.

Ich möchte mich hier nochmal Ausdrücklich für den Digitalen Totalschaden entschuldigen, den ich Euch zumute und den  wir  leider  nicht  haben verhindern können mangels geeigneter Hardware und ungünstigen Sichtverhältnissen an diesem Abend.

Die gute alte UBS trat in Aktion und krümmte sich bis zum "gehtnichtmehr". Nach endlosen Minuten des bangens, Fachsimpeln und wartens zeigte sich dann schließlich ein riesiger Moosgrüner Rücken direkt unter uns vor der Spundwand. Damit hatte niemand so wirklich gerechnet. Am ende landeten wir diesen Ausnahmefisch sicher und schossen noch zwei Momente für das Fotoalbum.

 

kapitaler Hecht aus dem Duisburger Hafen
Nachts auf kapitale Hechte
Das Vergnuegen ruft
Lasst uns um die Haeuser zieh´n

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